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Arbeiten zur Umgestaltung des Matthiasschreines

Veröffentlicht in Bruderschaftliches

Dort, wo in der Mitte der Kirche das Grab des hl. Matthias wieder seinen angestammten Platz erhalten soll, wurde bis ins Frühjahr hinein der verschüttete Teil der Krypta weiter ausgegraben. Dabei fand man die Reste der mittelalterlichen Treppe, die direkt vom Kirchenschiff aus in die Krypta führte.

krypta_2Seitlich davon verliefen tunnelartige Lichtschächte, deren Reste ebenfalls freigelegt wurden. Da in diesem Bereich neue Treppen entstehen sollen grub man noch weiter und entdeckte ca. 25 römische Bestattungen, zum Teil mit sehr gut erhaltenen Gläsern als Grabbeigaben.


Nachdem in den Sommermonaten 2005 bis zum Spätherbst noch Mauerreste der Egbertkirche aus dem Zehnten Jahrhundert freigelegt wurden, müssen die Planungen umgestellt werden, um das Gefundene sichern zu können. Bis zum kommenden Sommer wird es wohl dauern, bis die Krypta um ein Joch ergänzt sein wird.
Erst danach kann im oberen Kirchenbereich (Altarraum) weitergearbeitet werden. Die Bilder ermöglichen einen Blick in den jetzt freigelegten Bereich.

Die Bauarbeiten in der Basilika gehen zügig weiter.
Mitarbeiter der Firma Gorges (Tawern) sind mit den Vorarbeiten für den Aufbau des neuen Kryptabereichs beschäftigt. Die Bauzone ist freigelegt. Die Bilder zeigen Teile des Mauerwerkes aus dem 10.Jahrhundert, die mit der Kirche des Bischofs Egbert zu tun haben. Andere geben den Blick nach Osten in die Krypta frei. An deren bestehenden Teil wird nach Westen jener Abschnitt neugebaut, der 1848 eingerissen wurde.

Von den Seitenschiffen werden neue Treppen in diesen Bereich hineinführen. Darüber wird die neue Zone um den Matthiasschrein mit einem eigenen Altar entstehen. Bis 1,90 m dicke Wände mussten durchbrochen werden, um Platz für einen Aufzug zu schaffen, der die drei Ebenen der Basilika verbinden wird; die Krypta, das Niveau des Hauptschiffs und den Altarraum. 

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