Drucken

Gesundheit

Veröffentlicht in Pilger ABC

So sollten sie nachher auch wieder aussehen

Intensive Fußpflegemaßnahmen wie z. B. Hornhautbehandlung sollte man ganz unterlassen. Das Schneiden der Fußnägel muss allerspätestens eine Woche vor dem Abmarsch erledigt werden, am besten noch früher. Dies gibt kleineren Verletzungen die Gelegenheit auszuheilen.

Wie bei all unseren Pilgertouren haben wir eine kompetente Hilfe zur Erstversorgung der Pilgerwehwechen dabei.

Jedoch kann man bei den aufkeimenden Beschwerden auch selbst tätig werden:

Fixomull Packung

Bei den geringsten Beschwerden an den Füßen (Reiben, Drücken) muß sofort Abhilfe geschaffen werden! Das gelingt meist durch Auflegen dünner Heftpflaster, die man in verschiedenen Formaten mitnehmen sollte. Besonders bewährt hat sich 2,5 cm breites 'Fixomull-strech' (oder Leukopor). Das ist ein klebendes Fixierpflaster, der nicht aufträgt, aber auf lange Zeit schützt.
Man kann die Wirkung durch anschließendes Auftragen von Melkfett erhöhen, mit dem das "Papier" eingefettet und zu einer Art zweiter Haut wird. Mit Melkfett kann auch die Haut gefährdeter Stellen oder der ganzen Fuß einschließlich Sohle eingerieben werden, aber an den so bearbeiteten Stellen klebt das Heftpflaster nicht mehr richtig.

Achtung: Die sogn. Blasenpflaster sind für die Wallfahrt völlig ungeeignet, da sie die Blase/Wunde luftdicht verschließen. Im normalen Alltag ist das erwünscht, nur bei den weiteren Laufleistungen auf der Tour bilden sich unter diesen Pflaster Blutblasen und heftige Entzündungen. Also Finger weg und erst nach der Wallfahrt benutzen!