Neustes Bruderschaft und Umfeld

Friedenssternwallfahrt nach Klein-Jerusalem

Friedenssternwallfahrt nach Klein-Jerusalem

Hiermit sind alle ganz herzlichen eingeladen, mit uns zur Friedenssternwallfahrt nach Klein-Jerusale...

19.03.2017 Hits:1793 Bruderschaftliches

Einladung zum Matthiasfest 2017

Einladung zum Matthiasfest 2017

Liebe Mitglieder der MAtthiasbruderschaft Büttgen, hiermit möchte ich Euch ganz herzlich zum dies...

15.01.2017 Hits:1318 Bruderschaftliches

Aktuelle Termine

2017

 

Generalversammlung zum Matthiasfest

24. Febr.

Klein Jerusalem

8. April
Betstunde um 23:00 Uhr 13..April
Fußwallfahrt 25. -29. Mai
Jugendwallfahrt   8. -10. Juli
Herbstwallfahrt

14.-16. Okt.

Nachtreffen 24. Nov.

Hohenbudberg

29. Okt.

Bezirksbruderschaftstag in St. Tönis

11. Nov.
 

Apres Wallfahrt 2005

Da kommt vieles zusammen, wenn die Pilger sich um den Schrein des Apostels Matthias versammeln. Erst herrscht Stille, alle versuchen mit dem Herzen anzukommen. Da sind die unzähligen Anliegen, die mitgebracht werden; da sind die Gedanken an alle, die sich dem Gebet empfohlen hatten, da ist die Freude, angekommen zu sein. Wenn dann die Erstpilger die Medaille erhalten, auf dem das Wort Jesu „Ihr meine Freunde“ eingraviert ist; und die „Jubilare“ eine Kerze für die Jahre des Pilgerns bekommen, dann ist man „angekommen“.

Auf dem Pilgerweg hat sie ein Wort des Apostels Paulus bewegt: „Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes“. Fünf Bruderschaftstage in den Bezirken und fünf Wochenenden in der Abtei hatten Gelegenheit gegeben, das Thema näher kennen zulernen. In vielen Bruderschaften gibt es nämlich kleine Gruppen, die die geistliche Gestaltung mit dem Jahreswort in die Hand, besser gesagt sich zu Herzen nehmen.

Am Ziel angekommen werden die Pilger von unserer Trierer Matthiasbruderschaft empfangen und bewirtet. Da gibt es eine Menge zu tun. Ein im Vorfeld erstellter Arbeitsplan zeigt an, wer wann Dienst im Matthiassaal und in der Küche hat. Das kann morgens um 5.00 Uhr sein, wenn ein Frühstück für jene Pilger ansteht, die morgens wieder den Rückweg antreten. Die höchste „Pilgerdichte“ ist am Wochenende vor Pfingsten. Da wollen z.B. etwa 900 Gäste bewirtet sein. Das geht schon mal an die Grenze der Belastbarkeit. Der Dank der Pilger beflügelt dann die Kräfte aller Mitwirkenden.

Rund um die Wallfahrt gibt es einiges zu erledigen: In der Sakristei, im Klosterladen brummt es. Unsere Organisten, Herr Müller und Frau Thommes und die Vertreter, sind im Dauereinsatz. Nicht zuletzt sind die fleißigen Hände unserer Raumpflegerinnen von Nöten. Ein ungewöhnliches Jubiläum konnten wir dankbar mit Juliane und Georg Dorn aus Bürvenich feiern. Sie machen seit 10 Jahren ehrenamtlich drei Wochen lang die anfallende Arbeit im Pilgerbüro. Dafür überreichte ihnen Abt Ansgar im festlichen Hochamt am Sonntag vor Pfingsten die Kerze, die zur 10. Wallfahrt gegeben wird. 1700 Pilger applaudierten.

Was die Pilger unterwegs und in St. Matthias erleben, das wirkt weiter in den Alltag, auf dem unser aller alltäglicher Pilgerweg zu bewältigen ist. Für die meisten Erstpilger ist das „Ich komme nächstes Jahr wieder“ fast selbstverständlich, selbst wenn die wehen Füße eine ganz andere Botschaft parat halten.

Gemeinschaftserfahrungen sind heute für den Glauben unbezahlbar.