Neustes Bruderschaft und Umfeld

Einladung zur Jugendwallfahrt 2017

Einladung zur Jugendwallfahrt 2017

Seid Ihr bereit, mal etwas Neues auszuprobieren?Habt Ihr Lust, gemeinsam zu wandern, zu beten, zu si...

14.06.2017 Hits:2528 Bruderschaftliches

Gedanken zur Jugendwallfahrt

Gedanken zur Jugendwallfahrt

Im Jahr des Kindes in 1979 rief der damalige Brudermeister Rudi Berle eine neue Wallfahrt für junge ...

06.04.2016 Hits:680 Bruderschaftliches

Aktuelle Termine

2017

 
Herbstwallfahrt

14.-16. Okt.

Nachtreffen 24. Nov.

Hohenbudberg

29. Okt.

Bezirksbruderschaftstag

in St. Tönis

11. Nov.
 

Rückblick Jugendwallfahrt 2006

Anm. d. Red.: Dieser Artikel ist die gekürzte Fassung von Sabine Heyings Originalartikel. Diese gekürzte Fassung ist auch im aktuellen Pigerbrief 1/2007 unten auf Seite 5 zu finden: Pilgerbrief Nr. 1, 2007 Pilgerbrief Nr. 1, 2007 (145.54 Kb)



Am 01.09.2006 trafen sich pünktlich um 07:10 Uhr vor der Kirche in Büttgen 16 junge Leute, der Brudermeister und die für die folgenden Tage engagierte Busfahrerin des 24-Platz-Busses. An diesem Morgen startete die Jugendwallfahrt 2006 unsere Bruderschaft. Dann stiegen alle mit gemischten Gefühlen und voller Hoffnung in den Bus, der uns zum Beginn der Fußstrecke unserer Wallfahrt - Marmagen bringen sollte. Die Hoffnungen, die wir Pilger mit auf den Weg genommen hatten, waren sicherlich sehr unterschiedlich, da es sich hauptsächlich um zwei Gruppen handelte.
Die Pilger der ersten Gruppe waren "alte Hasen" und hatten an der Jugendwallfahrt bereits mehrfach teilgenommen, mittlerweile aber auch die Strapazen und Freuden der großen Wallfahrt über Christi Himmelfahrt mindestens einmal erlebt. Für diese bestand die Hoffnung darin, die Freude und das bereits kennengelernte Gemeinschaftsgefühl an die Erstpilger weiterzugeben, damit die Jugendwallfahrt von Büttgen in Zukunft wieder jährlich stattfinden würde. Außerdem bestand eine leise Sorge darin, ob der Altersunterschied, der im Durchschnitt zwischen den "alten" Pilgern und den "neuen" Pilgern um die 10 Jahre betrug, der Gemeinschaft und dem Zusammengehörigkeitsgefühl nicht hinderlich sein würde.

Die Erstpilger in der zweiten Gruppe hatten wahrscheinlich noch nicht eine allzu genaue Vorstellung von dem, was sie wirk-lich erwarten würde, und somit beschränkte sich ihre Hoffnung wahrscheinlich erstmal darauf, mit der anderen Gruppe auszu-kommen, gut in Trier anzukommen und keine Blasen zu bekommen.
An der Mosel entlang wurde dann nochmals kräftig gesungen, damit auch allen anderen Wegbenutzern ersichtlich wurde, dass hier Pilger unterwegs waren. In St. Matthias selbst empfing uns Bruder Hubert, der uns umgehend in die Kirche zum Grab des heiligen Apostel Matthias führte. Dort sprach er dann mit seiner gewohnt ruhigen Stimme, die die "Hektik" und die Strapazen der letzten Stunden wegblies, die lieben Begrüßungsworte. Die Erstpilger bekamen ihre Plakette. Dies ist immer ein bewegender Moment. Auch für den Rest, da man irgendwie auch als Gruppe stolz ist, hier gemeinsam angekommen zu sein und sich so mit den "Erstpilgern" freuen kann, dass sie es mit der Gruppe gemeinsam geschafft haben.

Der letzte Tag begann mit der Laudes der Brüder in der Kirche. Dies war sehr beeindruckend und strahlte eine sehr friedvolle Atmosphäre aus. Anschließend gab es Frühstück im "Roten Igel", und dann ging es zum Konventamt. Doch auch die schönste Zeit geht zu Ende, und so machten wir uns nach dem Mittagessen auf zum Grab vom Matthias, um dort den Segen durch Bruder Hubert zu erlangen. Die Verabschiedung war genauso ergreifend wie die Begrüßung, nur dass sich die Gruppe nun einfach anders zusammengehörig fühlte, denn nun waren alle Pilger auf gleichem "Stand".

Es gab keine Erstpilger mehr unter uns. Die "Mission", den Funken überspringen zu lassen, schien geglückt. Dies bewies sich dann auch noch später in der Kirche in Büttgen. Eltern, Freunde und Bekannte sowie Verwandte begrüßten die kleine Pilgerschar freudig. Man zog mit Lobgesang durchs Dorf in die Kirche. Man hat die Gewissheit, man sieht sich wieder, und trotzdem ist es erst einmal ein Abschied für lange Zeit, denn so und auf diesem gemeinsamen Weg wird man sich erst in einem Jahr wieder sehen können. Und da ging dann den "Altpilgern" auch das Herz auf, als sie von den "Jungpilgern" hörten, "Bis nächstes Jahr".